Wein- und Sektgut Harteneck
Daniela und Thomas Harteneck
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Markgräflerland

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AKTUELL: Aus unseren Weinbergen

Wussten sie schon, dass die Rebblüte auch duftet?

Bei "Blüte" im Sommer denken Sie vielleicht an zarte Rosen oder leuchtenden Klatschmohn - aber wer hat schon blühende Reben gesehen?
Die Rebe hatte bereits den größten Wachstumsschub im Mai und nun werden alle Anlagen für die späteren Trauben angelegt: sichtbar kleine, stecknadelgroße Beeren mit kleinen gelben Fädchen. Botanisch gesehen gehört die Rebblüte - auch Gescheine genannt zu den Rispen. Am Ende der Verzweigungsstelle sitzen die einzelnen Blütchen, deren Zahl je nach Sorte bis zu 200 Stck. sind. Diese Blüten sind meist " zwittrig", d.h. am gleichen Blütchen befinden sich weibliche und männliche Geschlechtsorgane. Die ganze Blüte wird von den grünen Kronblättern umhüllt, die beim Aufblühen als Käppchen abspringen. Dieser Vorgang ist nur beim genauen Hinsehen zu entdecken und dauert ca. 3- 7 Tage. Die sehr warme Witterung der vergangenen Wochen hat zu einer sehr gute Entwicklung der Reben geführt - damit ist ein wichtiger Abschnitt in der Entwicklung und für die spätere Qualität des Weins abgeschlossen.


Nach der Blütezeit beginnt für uns eine sehr arbeitsintensive Zeit. Zwischen Juli und August wächst eine sehr starke Laubwand in unseren Weinbergen heran, die durch sogenanntes " Heften der Triebe" in Form gehalten werden muss. Unsere geschulten Mitarbeiter sind nun damit beschäftigt, die zahlreichen Triebe immer wieder zwischen die Drähte zu stecken, damit sie nicht durch den Wind abbrechen.

Diese gesunde, grüne Laubwand, ist für die Nährstoffbildung in den Blättern sehr wichtig. Hier wird der Zucker gebildet, den die Reben zuletzt in die Trauben einlagern.

© Joachim Ott 2006